Am Ende der alten Saison gibt es meist nur physisch eine Auszeit vom Triathlonsport, denn frühzeitig müssen Abrechnungen erstellt, Bilder sortiert, Sponsoren zufrieden gestellt und neue potentielle gesucht oder Bewerbungen für die Mannschaft gesichtet werden.

Saisonrückblick 2019

Am Ende der alten Saison gibt es meist nur physisch eine Auszeit vom Triathlonsport, denn frühzeitig müssen Abrechnungen erstellt, Bilder sortiert, Sponsoren zufrieden gestellt und neue potentielle gesucht oder Bewerbungen für die Mannschaft gesichtet werden. Im Winter 2018 und Frühjahr 2019 lief die Vorbereitung überraschend gut, hatten wir nach Beni Lenks Ankündigung kürzer treten zu wollen doch gleich fünf potentielle Neulinge auf dem Radar. Rookie Nummer eins wurde Lennard Forßmann, seines Zeichens Medizinstudent mit Stärken auf dem Rad sowie in den Laufschuhen. Rookie Nummer zwei ist Felix Günther, ein Bayreuther Nachwuchstalent im Triathlonsport und ebenfalls eine echte Bereicherung für die Mannschaft durch seine Schnelligkeit in allen drei Disziplinen. Mit Daniel Lunkenheimer meldete sich ein Ehemaliger zurück und auch Johannes Seidl kündigte an nach diversen Starts in der Regionalliga Bayern mit uns die Vergangenheit wieder aufleben zu lassen. Dies ließ uns zuversichtlich und sportlich äußerst gut aufgestellt nach vorne blicken. Kandidat Nummer fünf ließ uns hängen, meldete sich nicht mehr und zeigte vor allem kein Interesse.

Das Jahr 2019 beginnt im Schnee und in Hessen

Nach einem Langlauftrainingslager für einen Teil des Kaders in Seefeld über Silvester zusammen mit den Ligakollegen aus Baunatal ging es im Frühjahr noch für zehn Tage nach Lanzarote zu unserem Hauptsponsor Triathlonschule. Beim Saisonauftakt in Darmstadt Anfang Juni fielen gleich zwei Athleten vor dem Wettkampfbeginn und einer währenddessen aus, sodass im Ziel auch nur der elfte Platz erreicht wurde. Am Rothsee konnten wir bedingt durch Erkrankungen und Verletzungen sogar nur vier anstelle fünf Startern an das Seeufer bringen und auch hier waren wir am Ende des Tages mit dem 13. Platz nicht ganz so zufrieden.

Saisonhighlight vor der Haustüre, dann Sommerpause

Am letzten Juniwochenende ging es dann also nach Trebgast an der Badesee, was durch die Entfernung zu Bayreuth von knapp 20 Kilometern mehr oder minder als unser Heimwettkampf bezeichnet werden kann. Wir konnten nun wieder aus dem Vollen schöpfen und stellten eine vermeintlich schlagkräftige Truppe auf - vermeinlich, weil es am Ende „nur“ der 10. Platz wurde. Wir hatten uns ganz ehrlich mehr erhofft. Nach einer sechswöchigen Ligapause ging es dann wieder Schlag auf Schlag. In Viernheim lief einiges gut, aber so ganz zufrieden waren wir noch nicht, denn in Baunatal konnten wir nur ein Wochenende später endlich das zeigen, was wir uns die ganze Saison über erhofft hatten: Dass wir mithalten können und unsere beiden sechsten Plätze aus den Jahren 2018 und 2017 kein Zufallsprodukt waren. In einem schnellen und harten Rennen hatte die Mannschaft geschlossen neben viel Freude auch Erfolg und konnte sich den sechsten Platz im Tagesergebnis sichern.

Tag der Abrechnung

Platz neun stand dann Anfang September nach fünf Wettkämpfen mit einigen Downs und ein paar Ups auf dem Ergebnistableau. Damit erzielten wir einen für uns versöhnlichen Saisonabschluss und nehmen wieder ein paar neue, lehrreiche Erfahrungen mit in die kältere Jahreszeit und die Vorbereitung auf die neue Saison im Jahr 2020:

  • Wir sind nicht irgendein Team – wir sind Team Icehouse
  • Alle haben Bock und 2020 – ihr werdet schon sehen
  • Vielen Dank an die anderen 15 Mannschaften der 2. Triathlon Bundesliga Süd für Positionskämpfe, Fairness, Gelächter, harte Fights und eine schöne Saison 2019