Ein Papa ist jemand, zu dem man aufblickt, egal wie groß man wird.

Benjamin Lenk.

Er hat es die vergangenen Saisons immer wieder angekündigt, dass er kürzertreten und in naher Zukunft sogar dem Triathlon-Ligabetrieb Adieu sagen wird und nun ist es soweit: Beni Lenk, unser, nein das Urgestein des Triathlonsports im Team Icehouse, in München, in Bayern und irgendwie auch in der ganzen Welt beendet seine Karriere im Ligabewerb des Triathlonsports.

Ein einzigartiger und weltoffener Typ

Auch wenn der Begriff Papa hier und da übertrieben wirkt und er anfangs mit diesem Titel sicher nicht so ganz d’accord war, gibt es doch immer wieder diese Momente, wo der Begriff passt. Sei es bei Geschichten über Trainingseinheiten mit Weltcupstartern, seiner Verbundenheit zur Natur und dem Umweltschutz oder einfach nur über Blödsinn. Er kann außerdem Turnen, Jonglieren, Langlaufen, Wintertriathlon und so weiter und so fort. Will man irgendetwas Neues ausprobieren, etwas riskieren oder spontan verreisen – Beni ist dabei. Und so war er auch immer dabei und zur Stelle, wenn ihn die Mannschaft, ein Kontrahent, der Verein, der Verband oder einfach nur ein Freund gebraucht hat. Wer ihn kennt, der fragt sich an dieser Stelle: „Moment! Und das alles soll jetzt auf einmal vorbei sein?“

Er macht weiter, nur anders

Wer Beni kennt, der weiß, dass er sicherlich nicht mit dem Sport aufhören wird und kann! Seit wir 2006 das erste Mal in der Triathlon Liga Bayern in der Landesliga Nord antraten – damals u.a. mit unserem Präsidenten Frank Übelhack – ist Beni ohne Unterbrechung in der Liga aktiv. Er wird weiter machen mit Schwimmen, Radfahren, Laufen & Co. sowie hier und da an der Startlinie stehen. Respekt und Anerkennung genießt er überall, denn man kennt und schätzt ihn, den bescheidenen und immer freundlichen Mann mit dem Pferdeschwanz. Wie oft mussten und werden sicherlich auch noch in Zukunft seine Mannschaftskollegen, Freunde als auch Kontrahenten den Hut vor ihm ziehen.

Danke für alles Beni!